Wie lautet das Kraftverhältnis einer Gasfeder?

Der Kraftquotient ist ein berechneter Wert, der die Kraftzunahme bzw. den Kraftverlust zwischen zwei Messpunkten angibt.

Die Kraft in einemDruckgasfederDer Druck steigt mit zunehmender Kompression, also je weiter die Kolbenstange in den Zylinder gedrückt wird. Dies liegt daran, dass das Gas im Zylinder durch die Verdrängungsänderungen immer stärker komprimiert wird, wodurch der Druck und somit die axiale Kraft ansteigt, die die Kolbenstange drückt.

Pneumatischer Haubenlift

1.Kraft bei unbelasteter Länge.Wenn die Feder unbelastet ist, übt sie keine Kraft aus.
2.Gewalt bei der Einleitung.Aufgrund der Kombination aus Reibungskraft und der durch den Druck im Zylinder erzeugten Kraft X N zeigt die Kurve deutlich, dass die Kraft beim Zusammendrücken einer Gasfeder nahezu sofort ansteigt. Sobald die Reibung überwunden ist, fällt die Kurve wieder ab. War die Feder längere Zeit in Ruhe, kann erneut eine zusätzliche Kraft zum Aktivieren erforderlich sein. Das folgende Beispiel veranschaulicht den Unterschied zwischen dem ersten und zweiten Zusammendrücken der Gasfeder. Bei regelmäßiger Nutzung der Gasfeder verläuft die Kraftkurve nahe am unteren Kurvenabschnitt. Eine Gasfeder, die längere Zeit in Ruhe war, liegt eher im oberen Kurvenabschnitt.
3.Maximale Kompressionskraft.Diese Kraft ist in strukturellen Kontexten praktisch nicht nutzbar. Sie stellt nur einen Momentanwert dar, wenn der kontinuierliche Druck bzw. die Federbewegung aufhört. Sobald die Gasfeder keine Bewegung mehr ausführt, versucht sie in ihre Ausgangsposition zurückzukehren, wodurch die nutzbare Kraft geringer ist und die Kurve auf Punkt 4 abfällt.
4.Maximale Kraft, die von einer Feder erzeugt wird.Diese Kraft wird zu Beginn des Rückstoßes der Gasfeder gemessen. Das Bild zeigt korrekt, welche maximale Kraft eine Gasfeder in Ruhestellung an diesem Punkt erzeugt.
5.Die in Tischen von der Gasfeder erzeugte Kraft.Üblicherweise wird die Stärke der Gasfeder durch Messung der Kraft bei den verbleibenden 5 mm Federweg bis zum ausgefahrenen Zustand und im Ruhezustand ermittelt.
6.Kraftquotient.Der Kraftquotient ist ein berechneter Wert, der die Kraftzunahme bzw. den Kraftverlust zwischen den Werten an Punkt 5 und Punkt 4 angibt. Er gibt somit an, wie viel Kraft eine Gasfeder beim Zurückfedern von ihrem maximalen Auslenkpunkt 4 zu Punkt 5 (maximaler Auslenkpunkt – 5 mm) verliert. Der Kraftquotient wird berechnet, indem die Kraft an Punkt 4 durch den Wert an Punkt 5 geteilt wird. Dieser Faktor wird auch umgekehrt verwendet. Kennt man den Kraftquotienten (siehe Wert in unseren Tabellen) und die Kraft an Punkt 5 (die Kraft in unseren Tabellen), lässt sich die Kraft an Punkt 4 berechnen, indem man den Kraftquotienten mit der Kraft an Punkt 5 multipliziert.
Der Kraftquotient hängt vom Zylindervolumen, der Kolbenstangendicke und der Ölmenge ab. Er variiert mit der Größe. Metalle und Flüssigkeiten sind nicht komprimierbar; daher lässt sich nur das Gas im Zylinder komprimieren.
7.Dämpfung.Zwischen Punkt 4 und Punkt 5 ist in der Kraftkurve ein Knick erkennbar. An diesem Punkt setzt die Dämpfung ein und wirkt bis zum Ende des Federwegs. Die Dämpfung erfolgt durch das Austreten von Öl durch Bohrungen im Kolben. Durch die Veränderung der Kombination aus Bohrungsgröße, Ölmenge und Ölviskosität lässt sich die Dämpfung anpassen.
Die Dämpfung kann/sollte nicht vollständig entfernt werden, da eine vollständigekomprimierte GasfederBei plötzlicher freier Bewegung des Kolbens erfolgt keine Dämpfung, wodurch die Kolbenstange aus dem Zylinder herausgefahren werden kann.


Veröffentlichungsdatum: 06.03.2023